DBSV e.V.

Jahrbuch Weitersehen

Der Deutsche Blinden- und Sehbehin­derten­verband e.V. ist so etwas wie die Mutter aller Selbst­hilfe­vereine für blinde und seh­behin­derte Menschen. Seit über 100 Jahren setzt sich der DBSV e.V. als Dach­verband für die Be­lan­ge von Men­schen ein, die anders sehen. Klar, dass so ein Mutter­schiff mit einer Riesen­ladung voller Geschichten unter­wegs ist. Wir sorgen dafür, dass diese Ge­schich­ten gelesen werden.

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Seit einigen Jahren gestalten wir gemein­sam mit dem DBSV e.V. dessen jährlich erschein­endes Buch „Weitersehen“. In ihm kom­men blinde und seh­behin­derte Men­schen zu Wort, werden gesell­schaft­liche Prozesse angesprochen und be­leuch­tet. Unter immer neuen Gesichts­punkten wie Kultur, Mobi­lität oder Bil­dung wird so Leben mit anderen Augen sichtbar.

Damit möglichst viele Mitglieder des DBSV e.V., aber auch die inter­essierte Öffent­lich­keit das Buch lesen können, gestalten wir in bester Manier „all incl.“.

Ein klares Layout, große Schrift, erklär­ende Illus­tra­tionen, au­then­tische Foto­grafien, ein barriere­freies PDF und eine be­glei­ten­de DAISY-CD – das alles gibt es bei inkl. Design aus einer Hand.

Barrierefreiheit im Detail

Abbildung einer beispielhaften Doppelseite des Jahrbuches, auf der die sehbehindertenfreundlichen Gestaltungselemente hervorgehoben sind. Hierbei werden hervorgehoben: die eindeutig erkennbare Überschrift, die Mittellinie zum Trennen von Textspalten, Pfeil-Icons am Ende einer Seite verweisen auf die Fortführung des Artikels auf einer Folgeseite, die Markierung des Kapitelendes mit einem Icon sowie die Markierung von Zusatzinfos mit einem Icon.

Blick ins Buch

Ansicht der Titelseite von „Weitersehen 2017“ mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Kultur erleben und Inklusion sowie der Daisy-CD zum Heft
Detailansicht eines Ausschnitts der Titelseite von Weitersehen 2017, auf der der Titel auch in Brailleschrift erkennbar ist.
Blick auf die Doppelseite eines Artikels zur Inklusion in der Schule. Links ein Foto mit einem fröhlich gestimmten blinden Jugendlichen, der sich mit einem sehenden Mitschüler kabbelt; rechts ein Bericht über ihren Schulalltag.
Detail der Überschrift einer Heftseite. Ein Erfahrungsbericht mit der Überschrift „Fernsehen mag ich, seit ich blind bin“
Die Sängerin Joanna Zimmer stellt sich vor. Links ein Foto im sommerlichen Outfit mit großer Sonnenbrille; rechts ein von ihr verfasstes Selbstporträt.
Detailfoto einer Heftseite mit auffällig gestalteter Überschrift „In dieser Woche steckt Musik drin“ und einer farbigen Illustration von Musizierenden.

Fotografie

Zwei einzelne Fotos nebeneinander angeordnet: Links Frau Renate Reymann neben parkenden Autos vor dem Theater in Schwerin. Auf dem rechten Bild ein Portrait von einem freundlich lächelnden Klaus Hahn vor einer grauen Wand.
Gruppenfoto von Touristen in Berlin – zwei erwachsene blinde Brüder und eine blinde Ehefrau mit sehender Tochter. Sie stehen am Bahnsteig vor einem roten doppelstöckigen Regionalexpress.
Zwei einzelne Fotos nebeneinander angeordnet: Links eine sehbehinderte Frau mit einem Mobiltelefon in der Hand und Kopfhörern im Ohr. Im Hindergrund eine Brücke, auf der ein roter Zug fährt. Rechts ein blinder Mann mit Blindenlangstock in der Hand vor einer Brüstung. Dahinter eine Hafenanlage mit Schiffen, Kränen und einem Leuchtturm.

Illustration

Abbildung einer handgezeichneten Illustration: zwei Jugendliche, einer davon blind, auf dem Heimweg vom Einkauf, rechts neben ihnen läuft ein blindes Mädchen mit Führhund und wiederum neben ihr ein blinder Jugendlicher mit iPod. Alle modisch gekleidet und selbständig unterwegs.
Abbildung eines Comics: Drei blinde Erwachsene musizieren– eine Saxofonistin, ein farbiger blinder Pianist und Sänger sowie ein blinder Gitarrist.
Handgezeichnete Illustration zu einem Artikel über den Marrakesch-Vertrag, Unterzeile „Der Weg aus der Büchernot“. Es zeigt eine Weltkarte mit Bergen, Bäumen, Schiffen, Flugzeugen und Vögeln. In den unterschiedlichen Regionen der Welt werden Menschen gezeigt, die auf verschiedene Weisen lesen.
Eine handgezeichnete Illustration zu einem Gedicht über die Tücken einer Reise mit dem Titel „Eine Bahnfahrt, die ist lustig“. Sie zeigt einen blinden Mann mit Wanderstiefeln und Blindenstock, halb auf einer fülligen Frau sitzend.
Piktogramm "Informations-i"

Projektdetails

Kunde: Deutscher Blinden- und Seh­behin­der­ten­verband e.V., 
Bundes­geschäfts­stelle

Projektzeitraum: seit 2012

Projektumfang: Entwicklung seh­behin­­der­ten­­gerechtes Layout­­konzept, jährlich wiederkehrend: Layout und Grafik­­design, Illus­tration, Foto­­grafie, Bild­redak­tion, Produk­­tions­­betreu­ung